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GRUNDSCHULE AM BLUMENHAG / OBERSCHULE BERNAU

Die vorbereitenden Maßnahmen für den ersten Bauabschnitt am Standort "Schule am Blumenhag" (ehemals erste Grundschule) und Oberschule Bernau haben bereits begonnen. Die räumliche Nähe der zwei Schulen sowie die Integration eines vorhandenen Schulhorts, haben zu einem sehr komplexen Raumprogramm geführt. Die Maßnahmen werden durch das Land Brandenburg, im Rahmen des IZBB-Programms, gefördert.

Der erste Bauabschnitt nimmt sechs Fachunterrichts- und zehn allgemeine Unterrichtsräume auf sowie einen großen Speise- und Mehrzwecksaal. Der Baubeginn (Rohbau) ist im März 2008 geplant.
Das vorhandene Grundschulgebäude (Typ Erfurt) wird ab Juli 2008 in einem zweiten Bauabschnitt umfangreich umgebaut und saniert. Die Fertigstellung der Außenanlagen ist im August 2010 geplant.

1. Grundschule Bernau


BA I (Erweiterungsneubau): ca. 2.970 m² BGF
BA II (Umbau Sanierung Grundschulgebäude): ca. 4.260 m² BGF
Investitionssumme: ca. 6,73 Mio €

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SCHULSTANDORT MITTE IN EBERSWALDE

Auch der Landkreis Barnim investiert in den Ausbau seiner Schulgebäude. Unser Büro erhielt den Zuschlag für den Umbau der denkmalgeschützten Oberschule sowie der Grundschule Mitte in der Stadt Eberswalde. Für den vorgesehenen Ganztagsbetrieb ergeben sich erhebliche Umbaumaßen. Darüber hinaus sollen die beiden vorhandenen Schulen, nach den Vorstellungen des Schulträgers, enger zusammenwachen, um Synergien zu heben, welche sich durch die Nachbarschaft der beiden Schulen ergeben. Die Grundschule soll daher in die Oberschule integriert werden.
Durch diese Maßnahme wird zukünftig nur noch ein Verwaltungsbereich benötigt. Die Verwaltungsräume, die in beiden Schulen vorhandenen sind, werden für Unterrichtszwecke umgebaut. Auch die Hausmeisterwohnung im EG des Oberschulgebäudes wird nicht mehr benötigt und soll zukünftig für den Unterrichtsbetrieb zur Verfügung stehen. Äußeres Zeichen des "Zusammenwachsens" ist ein Erweiterungsneubau, der als Solitär, an den Westgiebel des Grundschulgebäudes angebaut wird.

Auch die Baumaßnahmen am Standort Mitte sollen in das Ganztagsschulprogramm des Ministeriums für Bildung (MBJS) aufgenommen werden. Ein Antrag auf Förderung durch das Land Brandenburg wurde bereits eingereicht. Die Baugenehmigung wurde beantragt.
Der Baubeginn für den, zur Förderung eingereichten, Erweiterungsbau ist im April 2008 vorgesehen. Die Baumaßnahmen sind in vier Bauabschnitte gegliedert:

Schulstandort Mitte Bernau


BA I: Erweiterungsbau 04 / 2008 - 12 / 2008
BA II: Umbau, Sanierung Oberschule 08 / 2008 - 05 / 2009
BA III: Umbau, Sanierung Grundschule 08 / 2009 - 05 / 2010
BA IV: Umbau, Sanierung Turnhalle Grundschule
Gesamtinvestitionssumme: ca. 5,4 Mio €
 



Machbarkeitsuntersuchung für Entwicklungsvorhaben zum Thema Eiszeit im Rahmen des Geoparks "Eiszeitland am Oderrand"

Die brandenburgischen Landkreise Barnim und Uckermark und der polnische Kreis Gryfino sind geprägt durch die landschaftsformenden Prozesse der letzten Eiszeit. Diese eiszeitlichen Potenziale nutzend, wurden in den zurückliegenden Jahren die Voraussetzungen geschaffen, dass bei der Alfred-Wegner-Stiftung ein Antrag auf Anerkennung als Nationaler Geopark "Eiszeitland am Oderrand" gestellt werden konnte. Im September 2006 erfolgte die Zertifizierung des Geoparks.

Der Landkreis Barnim beauftragte die W.O.W. Bernau und Döllinger Architekten Bernau mit einer Machbarkeitsuntersuchung (MBU) um das touristische Potential zu erschließen . Mit dieser Untersuchung sollten geplante Einzelvorhaben zur Nutzung eiszeitlicher Potenziale im Untersuchungsgebiet der Landkreise aufgenommen, aufeinander abgestimmt und hinsichtlich ihres Zusammenwirkens, der Standortwahl und ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit einer Bewertung unterzogen werden.
Im Ergebnis der MBU entstand eine abgestimmte und aussagekräftige Grundlage für die langfristige Umsetzung der einzelnen Bausteine und deren investive Förderung.
Die Studie wurde im Dezember 2007 erfolgreich verteidigt.

ARGE: W.O.W. Bernau, Döllinger Architekten Bernau

 



Untersuchungen zur inhaltlichen Vorbereitung eines Projektes im Rahmen Ziel 3 "Europäische territoriale Zusammenarbeit - Grenzübergreifende Zusammenarbeit" - Europäischer Hugenottenpark Schwedt/Oder und seine grenzüberschreitende Vernetzung mit dem "Tal der Liebe" in Chojna

Die Region Nordostbrandenburg und das untere Odertal sind einerseits landschaftlich durch die Eiszeit geprägt und andererseits führte die Ansiedelung der Hugenotten zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Mit der geplanten Entwicklung des "Europäischen Hugenottenparks" in Schwedt/Oder und der Revitalisierung des Landschaftsparks "Tal der Liebe" in Krajnik Dolny/Gemeinde Chojna sollen die Zusammenhänge zwischen beiden Räumen grenzüberschreitend auf unterschiedliche Weise erlebbar und touristisch verwertbar gestaltet werden.

Die Stadt Schwedt/Oder beauftragte die W.O.W. Bernau und Döllinger Architekten Bernau mit einer Untersuchung zum schwerpunktmäßigen Handlungsbedarf für den Europäischen Hugenottenpark, zu Möglichkeiten grenzüberschreitender Verflechtungen mit dem Projekt "Tal der Liebe" und zum Nachweis der Nachhaltigkeit des Vorhabens. Die Untersuchung dient der zielgerichteten Vorbereitung der Beantragung von Fördermittel für grenzüberschreitende Projekte in der Förderperiode 2007 - 2013 in der Euroregion POMERANIA.

Nach Fertigstellung der Untersuchung im Dezember 2007 wurde die ARGE beauftragt, die Arbeit in Richtung Beantragung von Fördermitteln fortzuführen.

ARGE: W.O.W. Bernau, Döllinger Architekten Bernau